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Emotionen sind von der Natur gegebene, mehr
oder weniger rationelle Reaktionsmechanismen, die sich teilweise auf den
gesamten menschlichen Organismus auswirken. Meist ist es ein Überlebens-
und/oder Schutzmechanismus der in Verbindung mit Kommunikation auch auf
andere Lebewesen wirkt oder wirken soll.
Emotionen unterscheiden sich durch deren
Stärke und Dauer sowie Sichtbarkeit und Ursächlichkeit auf die Auslöser.
Warum wir Emotionen haben, ist eine sehr
interessante Frage, denn mancher würde sie gerne einfach abstellen, so wie
anderes, das er nicht unter Kontrolle hat.
Emotionen sind natürliche Überlebenshilfen,
die zeitweise außer Kontrolle geraten und dann das Gegenteil unserer
eigentlichen Zielsetzung bzw. Absicht bewirken.
Es ist durchaus gut, wenn man der Situation
entsprechend die richtige Emotion auslebt statt diese zu unterdrücken. Es
ist sogar überlebenswichtig und verhindert körperliche Krankheiten;
ähnlich wie bei Nährstoffen oder Bakterien, die Gesundheit eines
menschlichen Organismus zerstören aber auch fördern können.
Wenn eine emotionale Reaktion lange andauert
oder heftig ist, kann es zu mutierten Emotionen führen, für die es keine
angebrachte Situation gibt. Derartige Emotionen lösen sogar die Situation
selbst aus.
Emotionen fördern oder behindern Kreativität
sowie die Fähigkeit konstruktiv oder destruktiv zu denken und zu handeln.
Es ist von Vorteil sich auf positive Reaktionen zu konzentrieren und diese
zu zeigen - in welcher Form auch immer. Damit öffnen wir den Kanal für
unsere ganzen Empfindungen nach Außen - ebenso das positive Wirken auf
andere Menschen.
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Wenn man Kinder beobachtet, kann man sehr
deutlich sehen, dass bei fast allen dieser Kanal völlig offen ist. Sie
sprudeln und freuen sich und zeigen somit ganz offen und ehrlich ihren
guten Geisteszustand. Gemeint ist damit ihre Fähigkeit offen, frei und
ohne Gegenbetrachtungen zu denken und zu handeln. Kinder wissen intuitiv
sehr genau, dass dies eine Art der Offenbarung ist und dass sie dadurch
auch sehr ursächlich ihr Umfeld beeinflussen können. Manchmal benutzen sie
das sogar um Erwachsene zu kontrollieren. Wir „Grossen“ empfinden das
zuweilen als sehr angenehm und umgeben uns gerne mit Kindern, da sie eine
Energiequelle darstellen.
Erwachsene sind klüger als unwissende Kinder
und verordnen ihnen deswegen Verhaltensregeln. Diese Regeln sind einfach
und können leicht angewendet werden. Kaum jemand bemerkt, dass es sich
dabei um das „klein machen“ eines Individuums - also seelische
Unterdrückung - handelt, die getarnt als erzieherische pädagogisch
wertvolle Maßnahmen gerechtfertigt werden.
Kinder, die man nicht unter Kontrolle bekommt,
sind schwer erziehbar und werden als Problemfälle eingestuft. So werden
Kinder mit merkwürdigen Regeln vollgestopft. Sie erkennen die Eltern und
Lehrer in der Schule als Vorbilder an und nehmen nach und nach deren
Weltbild in Empfang. Sie haben keine andere Wahl.
Es entsteht mit den Jahren des Heranwachsens
ein emotionales Ungleichgewicht, da z.B. ein überschwängliches Herumtoben
als nicht wünschenswert herabgestuft und letztendlich ausgeschaltet wird,
bevor es ganz natürlich verschwindet. Das ist nur eines von
unzähligen Beispielen, wie ein menschliches Wesen während des
Heranwachsens klein gemacht wird und sich somit letztendlich auf das
niedrigere Niveau der Erwachsenen einpendelt. Dann ist das Ungleichgewicht
der emotionalen Freiheit erreicht, das viele zu Therapeuten oder andere
Kompensatoren (Medikamente) treibt.
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