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Ziele sind etwas einfaches aber nicht selten
versteckt. Sie sind geistig mit uns stark verbunden, da sie ein Teil
unserer Identität sind - egal ob Einzelperson oder Unternehmen. Ziele
liefern Identität und den Antrieb sich oder etwas in einen besseren
Zustand zu bringen.
Ziele können intuitiv anvisiert und erreicht
werden. Dies gelingt jedoch Einzelpersonen sehr viel leichter als
Organisationen, da dort ein Abgleich oder ein Vorgeben (Vorleben) von
Zielen notwendig ist.
Wenn es darum geht, irgend etwas zu
erschaffen, erreichen oder zu haben, gibt es verschiedenartige
Definitionen oder besser Unterarten von Zielen, die gerne miteinander
verwechselt werden. Es gibt sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was
ein Ziel ist.
Ein Ziel besteht aus dem Goal, dem Motiv (das
Warum), der Szenerie (ausgemaltes Bild) und der Strategie (genialer Plan).
Wenn eines dieser Teile fehlt, ist das Ziel nicht klar und deutlich
vorhanden und kann somit nicht mit unserem Verstand erreicht werden.
Selbstverständlich können Ziele auch intuitiv erreicht werden (meist viel
besser), was jedoch in Organisationen und Unternehmen mit heutigen
Strukturen und Kulturen schwer möglich
ist.
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Facetten von Ziele:
1. Goal
Das Spiel, der Treffer, der Sieg. Was das im Einzelnen bedeutet, wird im
Kapitel „Die Lebenskraft“, am Anfang des Buches "Spielend
zum Ziel", ausführlich beschrieben.
Es ist das eigentliche Ziel, jedoch nur in seiner Endfassung.
2. Das Motiv
Das Motiv ist der Grund, warum man ein Ziel erreichen möchte – also
das „Warum“. Es wird gerne mit der eigentlichen Zielsetzung verwechselt,
ist aber nur eine Art notorische Antriebskraft, die nicht immer selbst
bestimmt ist. Deshalb ist es wichtig das Motiv zu überprüfen. Manchmal
regt ein übertriebenes Sicherheitsgefühl dazu an, sich merkwürdige Ziele
zu stecken. Sehr oft ist das tatsächliche Motiv ein anderes als man
vermutet.
3. Die Szenerie
Die Szenerie ist das Bild, das wir im Kopf haben, an dem wir
festhalten und gerne fixiert darauf zu gehen oder eben einfach nur davon
träumen. Wir fühlen uns einerseits gut dabei, aber oft auch etwas mulmig,
wenn es darum geht, sich Gedanken zu machen, was denn alles zu tun ist, um
dorthin zu gelangen. Die Szenerie besteht aus einer Art geistiges Bild,
mitsamt dem Zubehör, zum Beispiel Töne, Farben, Gefühle, andere emotionale
Zustände und oft auch Stolz sowie Glücksempfinden oder Wohlbehagen.
4. Die Strategie
Die Strategie ist der geniale Plan den wir im Kopf haben oder auch nur
eine gute Idee. Wir glauben mit dieser Idee können wir es schaffen. Es ist
leider ein Trugschluss, denn es bedarf meist mehr als einer guten Idee, um
Ziele zu erreichen, obgleich man die natürlich auch haben muss. Zur
Strategie gehört auf jeden Fall ein Plan mit den wichtigsten
übergeordneten Aktionen. Eine gute Strategie wird aufgrund von
intelligentem Abwägen und ein Mindestmass an Kreativität und Wissen
erarbeitet.
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