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Newsletter Nr. 0440:
Entlassung – gibt es etwas Schlimmeres?

Leider ja – wenn man nicht weiß, wie die Botschaft des Arbeitsplatzverlustes überbracht wird!

Montagmorgen, 27.09.2004 – die Nachrichten bringen wieder einmal die ernüchternde Information, dass ein großes Unternehmen in der Krise steckt und mit Massenentlassungen zu rechnen ist. Diesmal ist es Karstadt/Quelle, die mit einschneidenden Sparmaßnahmen den Fortbestand ihres Unternehmens sichern wollen. In der Praxis heißt das, viele Führungskräfte werden Mitarbeiter die Hiobsbotschaft überbringen, dass sie nun keinen Arbeitsplatz mehr haben. Dieser Umstand alleine ist schon schlimm für jeden, der betroffen ist.

Kann man dies noch schlimmer machen? Die Antwort ist leider JA, nämlich dann, wenn man nicht weiß, wie man Mitarbeitern die Botschaft des Arbeitsplatzverlustes mitteilt. Jeder Manager, der hier sein Handwerk nicht versteht, verursacht menschlichen und wirtschaftlichen Schaden. Die Felder auf denen man „daneben tappen“ kann sind breit gefächert:

  • Wer ist sich wirklich bewusst, über den Kreis der Betroffenen, wenn ein Mensch seinen Arbeitsplatz verliert? Familie, Freunde, Kollegen – wer noch?
  • Ist Trost angebracht wenn ich selbst eine Kündigung aussprechen soll?
  • Wann und wie kommuniziere ich die Kündigung eines Mitarbeiters intern wie extern?
  • Was erwarten die verbleibenden Mitarbeiter?
  • Ist nicht die Personalabteilung zuständig für die Kündigungsgespräche?

Das sind nur wenige Beispielfragen auf die viele Manager nicht vorbereitet sind bzw. keine Antwort wissen. Aus dieser Unsicherheit heraus werden oft Fehler begangen, die nicht nur dem gekündigten Mitarbeiter menschlich schaden sondern auch dem Unternehmen einen wirtschaftlichen Schaden bringen. Sei es nun, dass Manager die Kündigungsbotschaft nicht richtig vermitteln oder dass die notwendige Führung im verbleibenden Team ausbleibt. Organisation und besonders Menschlichkeit sind die wichtigsten Kernfähigkeiten der Führung, wenn Personal abgebaut werden muss.

Ohne diese Führungsaufgabe jedoch einmal gelernt zu haben, steht jede Führungskraft mehr oder weniger unwissend davor. Egal ob Sie als Manager viel oder wenig Erfahrungen auf diesem Gebiet haben, wer sich einmal zum Thema Trennungsgespräche weitergebildet hat, wird diese Aufgabe mit einem neuen Verantwortungsbewusstsein und mit mehr Erfolg wahrnehmen.

Unser Tipp deshalb an alle Manager, die Trennungsgespräche mit einem oder mehreren Mitarbeitern führen müssen: Trainieren Sie das WIE, bevor Sie diese Bühne betreten!

Ihr DA VINCI 3000 Team

Passend zu diesem Thema: Das Seminar "Trennungsgespräche "

 
(C) 2004 DA VINCI 3000

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